Freitag, 2. Dezember 2011

Mit großem Ehrgeiz angetreten und am Ende gewonnen! Das kann Joschi von sich nach dem spannendsten Skatfinale aller Zeiten behaupten. Das Glück, das er sonst nie ganz in der Lage war, zu seinen Gunsten zu beeinflussen, war heute auf seiner und auf Bani´s Seite. Doch Glück allein führte nicht zum Erfolg. Schließlich konnten sowohl Joschi als auch Bani unzählige, mitunter auch knappe Spiele für sich entscheiden. Und dies deshalb, weil sie sie spielen wollten, anstatt ihr Schicksal dem Ramschen zu überlassen. Ganz im Gegensatz dazu waren Scholle und Miethe heute zum Absitzen verdammt. So konnte man bei beiden die gespielten Spiele an einer Hand abzählen. Die Strategie des Abwartens auf die Fehler anderer ging diesmal nicht auf und wird wohl in Zukunft zumindest in den Finalrunden angepasst werden müssen. Scholle verdankt seinen zweiten Platz schließlich seiner Vorleistung im Qualifikationsturnier, denn beinahe wäre er sogar noch von Bani auf den dritten Platz verdrängt worden. Der freute sich riesig über seine Aufholjagd, die Miethe am Ende mit leeren Händen dastehen ließ. Doch über alle Leistungen strahlt im Jahr 2011 die von Joschi, der vom Underdog nun zu einem stets zu favorisierenden Skatspieler aufgestiegen ist und bei noch verbesserter Gegenspielerqualität in Zukunft vom Podium nur noch schwer zu verdrängen sein wird.


Das Endergebnis

Samstag, 27. August 2011

Nachdem Miethe aus Afghanistan zurückgekehrt war, konnte er sich wieder an einem Tisch zur noch immer beliebten Skatmeisterschaft einfinden. Und dies wortwörtlich, blieb er doch im Qualifikationturnier für die Endrunde durchweg auf seinem Platz in Liga I sitzen. Ähnliche Leistungen waren Scholle und Joschi imstande zu spielen, wobei kleinere Fehler im Spiel von Joschi den feinen Unterschied zu Miethe und Scholle ausmachten, die offensichtlich zurecht zu Beginn aus dem der Ewigen Tabelle resultierenden Lostopf I an die Qualitische gelost wurden. Joschi leistete sich in der finalen Hauptrunde grobmotorisch ein Falschbedienen in einem seiner Grands, das mit Niederlage bestraft wurde. Einem größeren Faupax unterlag sein Bruder Benny. Er drückte gar einmal nur eine Karte in den Skat, was er sich stärker als Joschi durch eine externale Kausalattribuierung gutreden wollte. Während Joschi neben dem zum Ende stark aufspielenden Bani letztlich aber ihre Tagesziele mit einer Platzierung unter den besten Vier erreichten, musste eben Benny der alljährlich wiederkehrenden Erkenntnis erliegen, dass auch in diesem Jahr kein Pokal möglich sein wird. Schlimmer noch erwischte es den stets mitfavorisierten Kochi, der einmal mehr Opfer des für ihn absurden Einfachen Ramsch wurde.


Die Ewige Tabelle

Alle Spieler mit mehr als 100 Spielen.
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Alle Spieler, die in den letzten drei Jahren wenigstens ein Mal teilgenommen haben.